Sieben "Tipps und Tricks" für die Gestaltung von Cloud-Computing-Verträgen
Jurist Stefan Wendt von der Unternehmensberatung microfin: "Erfahrungen aus Outsourcing- und ASP-Verträgen auf Cloud Computing übertragen"
Viele Unternehmen fürchten, mit Cloud Computing juristische Risiken einzugehen – etwa beim Datenschutz. Deshalb hat die auf Outsourcing und Prozessoptimierung spezialisierte Unternehmensberatung microfin jetzt ihre Beratungserfahrungen in Form einer Checkliste zusammengefasst. "Cloud Computing hat in der IT-Welt eine leidenschaftliche Debatte ausgelöst – auch bei den Juristen. Viele warnen vor den Risiken bei Vertragsabschluss. Doch wer unsere ''Tipps und Tricks'' beachtet, ist auf der sicheren Seite", erklärt Stefan Wendt, Senior Expert und Jurist bei microfin.
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Wendt empfiehlt, aus den Erfahrungen bei der Gestaltung von IT-Outsourcing- und ASP-Verträgen zu lernen: "Die vertragsrechtlichen Fallstricke beim Cloud Computing sind keineswegs neu; die juristischen Fragestellungen sind im Grunde dieselben wie bei den etablierten Angeboten zum Auslagern von IT-Services", so der microfin-Experte. Wendt ist davon überzeugt, dass auch bei Cloud-Computing-Verträgen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen angewandt werden, sobald das Rechnen in der Wolke zum Massengeschäft geworden ist. Doch bis es soweit ist, sollten sich die Auftraggeber von Outsourcing- und ASP-Projekten abschauen, wie sich Cloud-Computing-Verträge vorteilhaft gestalten lassen. Im Einzelnen empfiehlt der microfin-Berater:
"Aus juristischer Sicht gibt es keinen Grund, vor Cloud Computing zurückzuschrecken – sofern die Auftraggeber unsere Empfehlungen etwa zum Datenschutz und zur Leistungsbeschreibung berücksichtigen. Sie profitieren damit von unserer langjährigen Beratungserfahrung aus Outsourcing-, ASP- und Cloud-Computing-Projekten", sagt microfin-Consultant Stefan Wendt. Die Legal-Experten von microfin unterstützen Unternehmen, ihre IT-Vertragsrisiken zu steuern. Zugleich helfen sie, vereinbarte Qualitäten zu sichern, Kostensenkungs- und Laufzeitpotenziale zu erkennen und Abhängigkeiten so gering wie möglich zu halten. Als wirksame Ergänzung zum bestehenden Risikomanagement werden prominente Risikotreiber und -indikatoren im Vertragswesen identifiziert und Risikokategorien definiert. Dies sichern ein Fachkonzept und Prozesse zur Risikoerkennung und -steuerung, die sich in das bestehende Risikomanagement integrieren lassen. Die Auswahl einer entsprechenden Tool-Unterstützung sowie das Customizing vorhandener Risikosysteme vervollständigt das von microfin empfohlene Maßnahmenpaket. |
Autor: Redaktion
22.02.2010 17:03:35
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