Wie Banken mit innovativem Pricing die Preisschwellen der Kunden überwinden
Banken haben noch Ertragsspielraum bei der Bepreisung von Konsumentenkrediten. Sofern sie die Preissensibilität ihrer Kunden kennen und ihr Preissystem darauf einstellen. Denn die Situation am deutschen Markt für Konsumentenkredite hat sich deutlich verschärft – es ist Zeit für die Banken, am Ball zu bleiben.
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Der Preisverfall ist deutlich spürbar, Neugeschäftsvolumen sind erheblich gesunken. „Banken dürfen sich bei der Kreditbepreisung nicht alleine auf die Risikokosten konzentrieren. Eine gezieltere Orientierung nach Markt und Kundensegment wird immer wichtiger“, erklärt Georg Wübker, Partner der globalen Strategieberatung Simon-Kucher & Partners. „Bei allen Banken steckt noch viel mehr drin“. Wenn die Preissensibilitäten der Kunden systematisch berücksichtigt würden, seien Margensteigerungen zwischen 10 bis 50 Basispunkten möglich. „Viele bestehende Preissysteme sind sowieso sehr undurchsichtig“, so Jörg Gutsche, Senior Consultant bei Simon-Kucher. „Warum dann keine individuellen Angebote je nach Preissensibilität machen? Das entspricht durchaus den Erwartungen der Kunden.“
Die Banking-Experten Wübker und Gutsche raten Bankmanagern in punkto Bepreisung zu folgendem Fünf-Punkte-Maßnahmenplan:
Dr. Jörg Gutsche ist Senior Consultant im Competence Center Banking bei Simon-Kucher & Partners in Bonn. Das Banking-Team hat zahlreiche Fachbücher publiziert, u.a. „Price Management in Financial Services: Smart Strategies for Growth“, Gower Publishing Ltd., Oktober 2008, 212 Seiten, gebunden, 83,99 Euro (60,00 UK£), ISBN-13: 978-0-566-08821-6 und „Power Pricing für Banken: Wege aus der Ertragskrise“, Campus Verlag, 2. Aufl. 2008, 236 Seiten, 79,00 Euro, ISBN-13: 978-3-593-37963-0 |
Autor: Redaktion
16.04.2009 09:54:36
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