Staat soll sich aus Banken zurückziehen
dimap-Umfrage: staatliche Banken nicht besser geführt als private
Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen raschen Rückzug des Staates aus dem Bankensektor. 49 Prozent sind der Meinung, der Staat solle seine Beteiligungen, die er während der Finanzkrise eingegangen ist, wieder an private Anleger zurückgeben. 36 Prozent meinen, der Staat solle langfristig Eigentümer der Banken bleiben. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts dimap im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
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Laut Umfrage trauen die Bürger dem Staat nicht zu, Banken profitabel zu führen. Nur 26 Prozent der Befragten vertreten die Auffassung, staatliche Banken werden besser geführt als Privatbanken. 48 Prozent hingegen meinen, der Staat sei nicht der bessere Unternehmer.
Das Ergebnis der Umfrage entspricht auch den Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Der Finanzmarktexperte, Prof. Dr. Christoph Kaserer von der Technischen Universität München, meint: "Empirische Studien belegen, dass Unternehmen und Banken in Staatsbesitz in der Regel auf Grund schwächer ausgeprägter Anreiz- und Kontrollmechanismen eine niedrigere Effektivität und geringere Profitabilität aufweisen als private Banken." Ergebnisse der dimap-Umfrage:
Die vollständigen Ergebnisse der Befragung finden Sie unter http://www.insm.de. |
Autor: Stephanie Schlageter
27.07.2010 09:35:58
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